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Middling beim Sportwetten – Wie Sportwetten funktionieren

In der englischen Umgangssprache bezeichnet man etwas von durchschnittlicher Qualität als Middling. Somit handelt es sich hierbei weder um das schlechteste, noch um das beste Produkt. Im Zusammenhang mit Sportwetten verfügt dieser Ausdruck über eine weitere Bedeutung, sodass das Wort Middling zur Fachsprache dieses Berechs gehört.

Hier spricht man von einem Middling, wenn man zwei verschiedene Sportwetten platziert, die sich durch ein geringeres Risiko auszeichnen. Insbesondere viele Anfänger haben zu Beginn Schwierigkeiten, den Begriff Middling korrekt zu interpretieren, und schrecken daher davor zurück. Wer sich jedoch etwas Zeit nimmt, um sich mit diesem Thema näher zu befassen, wird schnell erkennen, dass sich hinter einem Middling ein ganz simples Konzept verbirgt.

Obwohl es auf den ersten Blick vollkommen irrsinnig erscheint, jeweils eine Wette auf jede der beiden gegeneinander antretenden Mannschaften zu platzieren, kann sich dies durchaus bezahlt machen. Hierzu sollte man sich zuerst auf die Suche nach zwei Sportsbooks begeben, deren Point Spreads sich für die entsprechende Veranstaltung um mindestens zwei Punkte unterscheiden.

Anhand eines kleinen Beispiels lässt sich Funktionsweise des Middlings leicht veranschaulichen. Wenn man nun davon ausgeht, dass Sportsbook 1 Mannschaft A für den klaren Favoriten hält und daher den Point Spread hierfür bei –5,5 ansetzt. Mit höchster Wahrscheinlichkeit wird dieses Team auch für Sportsbook 2 überlegen erscheinen, sodass der Point Spread für den Underdog Team B bei beispielsweise +3,5 liegen könnte.

Auf den ersten Blick erscheinen die ganzen Zahlen sehr verwirrend, doch schon nach kurzer Betrachtung kann man den Vorteil eines Middlings erkennen. Denn setzt man jetzt bei Sportsbook 1 11 US-Dollar auf den Außenseiter Mannschaft B, um exakt 100 US-Dollar zu gewinnen, und platziert gleichzeitig bei Sportsbook 2 eine Wette auf Team A, gewinnt man Idealfall gleich doppelt. Dies tritt ein, wenn die favorisierte Mannschaft A zwar gewinnt, aber den Point Spread von 5,5 Punkten nicht erreichen konnte.

In diesem Beispiel gilt die erste Sportwette bei Sportsbook 1 als erfolgreich, obwohl Team B nicht gewonnen hat, da der Favorit den finalen Punktevorsprung von 5,5 Punkten nicht erreicht hat. Somit wird dieser Wett-Einsatz mit einem Gewinn von 100 US-Dollar belohnt. Sofern Team A aber den geringeren Point Spread von 3,5 erreichen konnte, gilt die Wette bei Sportsbook 2 ebenfalls als erfolgreich, sodass sich der Wetter über weitere 100 US-Dollar freuen kann.

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